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Teller mit Orecchiette und Stängelkohl auf einem gedeckten Tisch

Orecchiette mit Stängelkohl

Die Orecchiette („recchietelle“ im Dialekt von Bari) sind das Symbol Apuliens, ein Symbol, das vom Absatz Italiens aus die ganze Welt erobert hat. Mehr als ein Gericht sind Orecchiette ein echtes Ritual, besonders in apulischen Haushalten, wo ihre Zubereitung und ihr Verzehr die Gelegenheit bieten, die ganze Familie zu versammeln und verschiedene Generationen zusammenzubringen. In Bari und vielen anderen Städten Apuliens ist es üblich, Großmütter und Enkel gemeinsam diese kleinen kulinarischen Schätze kneten und formen zu sehen.

Rezept für Orecchiette mit Steckrübenblättern

Entdecken Sie das Rezept für diese Vorspeise und genießen Sie ein gesundes, schnelles und leichtes Mittagessen!

Nahaufnahme eines Tellers Orecchiette mit Cime di Rapa

Orecchiette mit Stängelkohl

Der große, einfache und köstliche Klassiker, Symbol Apuliens

SchwierigkeitEinfach
Portionen4
KostenNiedrig

Zutaten

  • 1 kg Cime di Rapa
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chili (optional)
  • 50 ml natives Olivenöl extra
  • 40 g gehackte Mandeln
  • 100 g Bauernbrot, gerieben
  • 400 g Hartweizengrieß (fein gemahlen)
  • 200–250 ml Wasser
  • Grobes Salz (direkt ins kochende Wasser geben)
  • Feines Salz nach Geschmack

Zubereitung

Für die Orecchiette:

  • Mehl auf ein Brett häufen und eine Mulde formen, eine Prise Salz darüber streuen.
  • Wasser in die Mitte geben und nach und nach mit den Fingern einarbeiten.
  • Zu einem elastischen, homogenen Teig verarbeiten und unter einem Tuch 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • Ein Stück Teig nehmen, zu einer Rolle von ca. 1 cm Dicke formen.
  • Die Rolle in 1 cm große Stücke schneiden. Mit einem glatten Messer jedes Stück zu kleinen Muscheln formen, indem man es zu sich hinzieht, dann die Orecchiette auf sich selbst drehen.
  • Vorgang wiederholen, bis der gesamte Teig verarbeitet ist.


Für die Zubereitung mit Cime di Rapa:

  • Cime di Rapa vorbereiten (äußere Blätter entfernen, nur das Herz verwenden), in Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser blanchieren (ca. 10 Minuten).
  • Die Orecchiette hinzufügen und alles zusammen kochen, damit sich die Aromen perfekt verbinden.
  • Inzwischen etwas Öl erhitzen, das geriebene Brot goldbraun rösten und dann die gehackten Mandeln hinzufügen.
  • In einem kleinen Topf mit niedriger Hitze ein Sofritto aus Öl, einer ganzen Knoblauchzehe und optional Chili zubereiten.
  • Orecchiette und Rapa abgießen, zum Sofritto geben und vorsichtig mischen.
  • Etwas geriebenes Brot für eine knusprige Note hinzufügen und erneut mischen.
  • Alles anrichten und großzügig mit geriebenem Brot bestreuen – wie eine Krone, die die Perfektion dieser apulischen Delikatesse feiert.

Geschichte der Orecchiette

Die Herkunft der „kleinen Ohren“ ist nicht eindeutig, ihre Wurzeln liegen jedoch tief in der Tradition.
Einige Quellen vermuten eine provenzalische Herkunft: Im Mittelalter gab es dort Hartweizennudeln mit einer Mulde in der Mitte, genannt crosets, die vermutlich von den Anjou nach Apulien gebracht wurden (13. Jh.).

Orecchiette auf dem Schneidebrett vorbereiten

Andere Quellen datieren die Entstehung nach Sannicandro di Bari zwischen dem 12. und 13. Jh., beeinflusst von der jüdischen Gemeinde. Die konkave Form erleichterte das Trocknen und die Lagerung.
Die erste schriftliche Erwähnung findet sich im 16. Jh. in einem Dokument der Basilika San Nicola in Bari, in dem ein Bäcker seine „recchjetedde“ an seine Tochter vererbte.

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