

Tagliatelle sind eine Eierpasta mit sehr alter Tradition, deren Wurzeln in der Emilia-Romagna liegen. Sie sind so verbreitet, dass sie für Zuhause, Tradition, Familie, Einfachheit und Geschmack stehen. Mit der Zeit wurden sie in ganz Italien bekannt und schließlich weltweit geschätzt.
Wir stellen euch das Rezept der zweifarbigen Tagliatelle von Cesarina Ewa aus Syrakus vor. Wenn ihr eine Auffrischung zur frischen Eierpasta braucht, findet ihr dazu unseren Artikel. Ihr werdet einen perfekten Teig herstellen.

Zweifarbige Tagliatelle mit Auberginenpesto
Ein Rezept für frische Eierpasta aus der emilianischen Tradition
Zutaten
- Für das Auberginenpesto:
- 2 mittelgroße Auberginen
- 4 Minzblätter
- 4 Basilikumblätter
- 50 g geröstete Mandeln
- 50 g Olivenöl extra vergine
- Eine halbe Knoblauchzehe
- Eine halbe Zitrone
- Gesalzener Ricotta
Für die zweifarbigen Tagliatelle:- 200 g Hartweizengrie
- 2 Eier
- 100 g Spinatsaft für den grünen Teig
- 100 g Rote-Bete-Saft für den roten Teig
Zubereitung
Für das Auberginenpesto:
- Die Auberginen gründlich waschen;
- Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 45 Minuten backen;
- Nach dem Garen die Schale entfernen;
- Das Fruchtfleisch mit Olivenöl, Basilikum, Mandeln, Minze und Zitronensaft mixen;
- Alles zu einer cremigen Masse pürieren.
Für die grünen Tagliatelle:
- Spinat kochen und gut abtropfen lassen;
- Zu einer glatten Creme pürieren;
- 100 g Grieß zu einem Hügel formen und eine Mulde machen;
- Ein Ei und 100 g Spinatsaft hinzufügen;
- Zu einem glatten Teig kneten;
- Etwa 30 Minuten ruhen lassen;
Für die roten Tagliatelle:
- Rote Bete kochen und pürieren, bei Bedarf etwas Kochwasser hinzufügen;
- 100 g Grieß zu einem Hügel formen und eine Mulde machen;
- Ein Ei und 100 g Rote-Bete-Saft hinzufügen;
- Zu einem glatten Teig kneten;
- Etwa 30 Minuten ruhen lassen;
Zum Schluss:
- Den Teig dünn ausrollen und kurz trocknen lassen;
- Aufrollen und in 6–8 mm breite Streifen schneiden;
- Kochen, mit Auberginenpesto mischen und mit Ricotta bestreuen.
Jede Region, ihre Tagliatelle!
In der Emilia, besonders in Bologna, werden sie klassisch mit Ragù und Parmigiano serviert.
In der Romagna auch grün mit Spinat oder gemischt (paglia e fieno), mit verschiedenen Saucen wie Kräutern, Erbsen, Ragù oder Rohschinken.
In der Toskana und Umbrien dominieren Waldaromen: Pilze, Trüffel, Wild- oder Entenragù.
Was ist der Ursprung der Tagliatelle?
Sie gehören zu den bekanntesten Pastaformen weltweit, doch ihr Ursprung ist unklar und von Legenden geprägt.
Die bekannteste erzählt von Lucrezia Borgia im 15. Jahrhundert: Auf dem Weg nach Ferrara inspirierte ihr blondes Haar den Koch Zerafino zur Erfindung der Tagliatelle.
Der Begriff erscheint im 16. Jahrhundert in Ferrara in einem Werk von Cristoforo di Messisbugo (1549), das auf eine Verbindung zu Lasagne hinweist.
Was ist die perfekte Breite?
1972 wurde das offizielle Maß festgelegt: 8 mm gekocht, etwa 7 mm roh, bei einer Dicke von 0,6–0,8 mm.
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