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Teller mit Eintopf aus Schwarzaugenbohnen, serviert mit einer Scheibe geröstetem Brot

Sommerlicher Eintopf mit Schwarzaugenbohnen

Heute sind Schwarzaugenbohnen noch wenig bekannt und werden selten verwendet, dabei sind sie eine äußerst schmackhafte Hülsenfrucht mit vielen wertvollen Eigenschaften. Unsere Cesarina Beatrice hat ihr einfaches und schnelles Rezept mit uns geteilt, um einen sommerlichen Eintopf zuzubereiten, der den Geschmack dieser Hülsenfrucht besonders hervorhebt.

Wenn Sie auf der Suche nach einem leichten, gesunden, schnellen und sogar „fitten“ Gericht sind (Bohnen sind eine hervorragende Proteinquelle), dann lesen Sie weiter!

Draufsicht auf einen Teller mit sommerlichem Eintopf aus Schwarzaugenbohnen

Sommerlicher Eintopf mit Schwarzaugenbohnen

Ein rustikales Gericht, herzhaftes Comfort Food und zugleich nahrhaft

SchwierigkeitEinfach
Portionen4

Zutaten

  • 120 g getrocknete Schwarzaugenbohnen (ca. 350 g, wenn bereits gekocht und abgetropft)
  • 400 g stückige Tomaten (Tomatenpulpe)
  • 1/2 Glas Weißwein
  • 1/2 Zwiebel, 1 Karotte, 1 Stange Sellerie
  • 200 g Paprika (gelb und rot)
  • 200 g frische Kirschtomaten (rote und gelbe)
  • 1 Handvoll Taggiasca-Oliven
  • 1 Handvoll in Salz eingelegte Kapern
  • 1 Handvoll Sellerieblätter
  • Frische Kräuter: Petersilie, Thymian, Oregano
  • Natives Olivenöl extra, Meersalz, Pfeffer

Zubereitung

  • Die Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Anschließend abgießen, abspülen und in frischem Wasser etwa 45–60 Minuten weich kochen, bis sie zart sind, aber nicht zerfallen. Wichtig: Erst am Ende der Garzeit salzen.
  • In der Zwischenzeit Zwiebel, Karotte und Sellerie fein hacken, die Hälfte der Thymian- und Oreganoblättchen hinzufügen und alles einige Minuten in nativem Olivenöl extra anschwitzen.
  • Die grob gewürfelten Paprikastücke dazugeben, mit Weißwein ablöschen und anschließend die stückigen Tomaten hinzufügen. Bei niedriger Hitze köcheln lassen.
  • Nach etwa 20 Minuten die gekochten und abgetropften Bohnen hinzufügen (ist die Sauce zu dick, etwas Kochwasser dazugeben), ebenso die halbierten roten und gelben Kirschtomaten, die entsalzten Kapern, die Taggiasca-Oliven und die Sellerieblätter.
  • Etwa 5 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
  • Mit Salz abschmecken und leicht abkühlen lassen.
  • Vor dem Servieren die frischen Kräuter (grob geschnitten, direkt mit der Küchenschere in den Topf oder auf den Teller), einen Schuss Olivenöl und nach Belieben frisch gemahlenen Pfeffer hinzufügen. Vermengen und servieren.

Ein wenig Geschichte

Charakteristisch für diese Bohnen ist der kleine schwarze Fleck an der Seite, der wie ein Auge aussieht. Sie waren im Alten Kontinent die einzigen bekannten Bohnen, bis Christoph Kolumbus die größeren Borlottibohnen aus Amerika mitbrachte, die die Schwarzaugenbohnen fast verdrängten.

Die Ägypter nannten sie Dolichos und sie galten als rituelle Speise der Priester; die Römer hingegen betrachteten sie als einfaches Volksessen, ungeeignet für Aristokraten, sodass der Dichter Vergil sie vilem phaseulum nannte – also „gewöhnliche“ oder „geringwertige“ Bohnen.

Nährwerteigenschaften

Heute wird diese Hülsenfrucht (zum Glück) wieder geschätzt. Denn sie ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch reich an Nährstoffen: Sie enthält etwa 30 % Protein, ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen (darunter A, C und die B-Vitamine) sowie Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Kalium.

Gleichzeitig ist sie fettarm und daher auch für Menschen geeignet, die eine kalorienarme Ernährung verfolgen. Zudem hat sie einen niedrigen glykämischen Index und hilft, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

Schwarzaugenbohnen in anderen Kulturen

Während diese Bohnensorte bei uns nach fast vollständigem Vergessen langsam wieder Verbreitung findet, ist sie in anderen Kulturen seit jeher weit verbreitet und fester Bestandteil der Küche.

In der afrikanischen und amerikanischen Küche werden sie beispielsweise häufig verwendet, und der Tradition nach isst man sie am Neujahrstag als Glücksbringer – ähnlich wie wir es mit Linsen tun.

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