

Heute schlagen wir ein Dessert mit einer der typischen Früchte der warmen Jahreszeit vor: Pfirsiche. Mit dem Rezept unserer Cesarina Maria Cristina aus Parma bereiten wir köstliche gefüllte Pfirsiche zu, mit denen Sie Ihre Sommermahlzeiten süß abschließen können!
Schon beim Anblick läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Gefüllte Pfirsiche sind ein traditionelles Löffeldessert aus Piemont, einfach und schnell zubereitet, bei dem die Pfirsiche zu kleinen Schatztruhen werden, die eine leckere Füllung aus Amaretti und Schokolade enthalten. Das süße, saftige Fruchtfleisch der Pfirsiche harmoniert perfekt mit dem leicht bitteren Geschmack der Schokolade und ergibt eine Kombination, der man kaum widerstehen kann: Schon beim Backen wird Ihre Küche von einem Duft erfüllt, der Sie kaum erwarten lässt, sie zu probieren!
Aufbewahrung
Nach dem Backen können die gefüllten Pfirsiche im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu drei Tage aufbewahrt werden.

Gefüllte Pfirsiche aus dem Ofen
Ein sommerliches Löffeldessert, das die süße Zartheit des Pfirsichs mit der Köstlichkeit von Schokolade und Amaretti verbindet
Zutaten
- 6/8 Pfirsiche (vorzugsweise mit leicht lösbarem Fruchtfleisch)
- Eine halbe Packung Amaretti
- 2 Esslöffel Zartbitterschokolade
- 1 Esslöffel Zucker
- 1 Stück Butter
- 1 Ei
Zubereitung
- Schneiden Sie die Pfirsiche in Hälften und entfernen Sie den Kern.
- Mit einem Teelöffel eine Mulde in jede Pfirsichhälfte drücken und das Fruchtfleisch aufbewahren.
- Bereiten Sie die Füllung zu, indem Sie das Pfirsichfleisch mit einer Gabel zerdrücken (oder einen Mixer verwenden) und Ei, zuvor geschmolzene Butter, gehackte Amaretti, Kakaopulver und Zucker hinzufügen.
- Füllen Sie die Pfirsiche mit der Füllung und legen Sie sie auf ein Backblech.
- Heizen Sie den Ofen auf 170°C vor und backen Sie die Pfirsiche etwa 30-35 Minuten.
- Kalt servieren.
Tipp von Cesarina Maria Cristina: Für eine extra Portion Genuss können Sie die gefüllten Pfirsiche mit einer Kugel Vanilleeis oder mit Zabaglione servieren.
Der Pfirsich: die Frucht aus dem Osten
Der Pfirsichbaum stammt aus China, wo er als Symbol der Unsterblichkeit galt. Aus dem Osten kam er im 1. Jahrhundert n. Chr. nach Rom, hatte sich aber dank Alexander des Großen bereits im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. In Italien begann der Pfirsichanbau Anfang des 20. Jahrhunderts in der Provinz Verona und in der Romagna.
Pfirsiche sind eine der typischen Früchte des Sommers. Sie sind reich an Wasser, Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitaminen, gleichzeitig aber kalorienarm und fettfrei. Es gibt viele Pfirsichsorten (weltweit etwa 6.000 Kultivare), die sich in Größe, Farbe von Fruchtfleisch und Schale sowie in der Behaarung unterscheiden. Zu den bekanntesten gehören der gelbe Pfirsich, der weiße Pfirsich, die Nektarine (auch Pfirsich-Nuss genannt), der Percoco (vor allem für Säfte und Marmeladen verwendet), die Merendella, der Saturnpfirsich (mit unverwechselbar abgeflachter Form) und der Montagnola-Pfirsich.
