

Weihnachten ist endlich da!
Die Festtafeln werden gedeckt und der Duft der Speisen verbreitet sich im Haus. Aber zwischen dem Auspacken der Geschenke bleibt vielleicht Zeit, noch ein letztes Dessert zuzubereiten – eines dieser einfachen und schnellen Rezepte, die beim Essen große Freude bereiten. Außerdem kann die Zubereitung eine schöne Gelegenheit sein, die Kleinsten bei einer besonderen Aktivität einzubeziehen… vorausgesetzt, sie lassen sich von den Geschenken des Weihnachtsmanns ablenken!
Das Rezept, das wir Ihnen vorstellen möchten, ist das der Sporcamuss: typische apulische Küchlein, die wir heute zusammen mit unserer Cesarina Pamela aus Altamura zubereiten. Also, worauf warten Sie? Schürze umbinden und diese Köstlichkeiten zubereiten, die Sie dann Ihren Freunden und Verwandten während der Festtage servieren können.
Und während Sie Ihre Sporcamuss zaubern, wünschen wir Ihnen von Cesarine noch einmal frohe Festtage!
Die Sporcamuss
Der Name Sporcamuss (oder sporcamusi) stammt aus dem Dialekt von Bari und bedeutet wörtlich „sich das Gesicht schmutzig machen“. Dieser ironische Name kommt daher, dass es praktisch unmöglich ist, beim Naschen dieser kleinen Küchlein nicht mit Puderzucker bedeckt zu werden.
Ursprünglich entstanden in den Konditoreien von Bari in den 1950er- und 60er-Jahren, wurden Sporcamuss an Festtagen zunächst warm serviert. Ihre Einfachheit und Köstlichkeit machten sie zu einem Symbol der apulischen Gastfreundschaft: klein, knusprig und unwiderstehlich „unordentlich“.
Mit der Zeit wurden Sporcamuss in ganz Apulien zu einem echten Kult. Heute gibt es verschiedene Varianten: einige gefüllt mit traditioneller Vanillecreme, andere mit Chantilly-Creme oder im Sommer mit frischen Erdbeeren dekoriert. Dennoch bleibt die Essenz immer die eines hausgemachten, authentischen Desserts, das Groß und Klein mit seiner einfachen Köstlichkeit und seiner Aufforderung, sich ein wenig zu beschmutzen, zum Lächeln bringt.

Sporcamuss
Die kleinen Küchlein aus Bari, gefüllt mit Vanillecreme und mit Puderzucker bestäubt
Zutaten
- 1 rechteckiger Blätterteig
- 500 ml Vollmilch
- 4 Eigelb
- 100 g Zucker
- 40 g Maisstärke
- 1 Päckchen Vanillin oder ½ Vanilleschote
- Puderzucker nach Belieben
Zubereitung
Für die Vanillecreme:
- Die Milch mit der Vanille in einem kleinen Topf erhitzen. In einer separaten Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker schlagen, bis die Mischung hell und schaumig ist.
- Die Maisstärke hinzufügen und gut verrühren. Die heiße Milch unter ständigem Rühren langsam zu der Eiermischung geben und alles zurück in den Topf gießen.
- Bei mittlerer Hitze unter Rühren kochen, bis die Creme eindickt.
- Mit Frischhaltefolie abdecken, direkt auf die Creme, und vollständig abkühlen lassen.
Backen des Blätterteigs:
- Den Blätterteig in Quadrate von ca. 6–7 cm schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
- Die Oberfläche mit einer Gabel einstechen, damit sie beim Backen nicht zu stark aufbläht.
- Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) 12–15 Minuten backen, bis sie goldbraun und aufgebläht sind.
- Abkühlen lassen.
Zusammenbau:
- Die abgekühlten Teigquadrate in der Mitte durchschneiden.
- Die Basis mit Vanillecreme (oder Chantilly-Creme) füllen, die obere Hälfte auflegen und großzügig mit Puderzucker bestäuben.
Tipp: Noch leicht warm servieren, damit die Creme weich bleibt und der Blätterteig knusprig.