

Heute stellen wir euch ein weiteres Karnevalsgebäck aus der Gegend von Perugia vor: die Strufoli aus Umbrien. In einigen Teilen Umbriens werden sie auch „Castagnole“ genannt, und jede Familie bewahrt tatsächlich ihre eigene Version des Rezepts. Aber egal nach welchem Rezept oder wie man sie nennt – das Ergebnis ist immer dasselbe: kleine, frittierte Kugeln, sehr aromatisch und unglaublich lecker.
Ursprünglich wurden die Strufoli in Schmalz gebacken und vor Mitternacht am Faschingsdienstag gegessen, um während der Fastenzeit kein tierisches Fett zu konsumieren; heute wird stattdessen meist Pflanzenöl zum Frittieren verwendet.
Bereiten wir also gemeinsam die umbrischen Strufoli nach dem Rezept unserer Cesarina Marisa aus Paciano, einer kleinen Gemeinde in der Provinz Perugia, zu.
„Das ist das Rezept für Maskenfeste, für Freude. Meine Mutter hat sie immer für meinen Geburtstag zubereitet!“

Umbrische Strufoli
Die klassischen frittierten Kugeln des umbrischen Karnevals, einfach zuzubereiten und absolut köstlich
Zutaten
- 4 Eier
- 70 g Butter
- 100 g Zucker
- 600 g Mehl
- 2 Esslöffel Mistrà
- 1 Tasse Cognac
- 1/2 Tasse Sambuca
- 1 geriebene Zitrone und der Saft
- 1 Päckchen Backpulver
Zubereitung
- Eigelbe mit Zucker schlagen, Mehl, weiche Butter, Zitrone und die Spirituosen nach und nach hinzufügen.
- Eiweiße steif schlagen und unter den Teig heben, dann das Backpulver hinzufügen.
- Gut mischen und mindestens zwei Stunden ruhen lassen.
- Einen Esslöffel Teig nehmen und in einem Topf mit Erdnussöl frittieren.
- Wenn die Strufoli goldbraun und aufgebläht sind, auf Küchenpapier abtropfen lassen. Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.
- Mit lauwarmem Honig oder Alchermes servieren.