

versammelt und gemeinsam Zeit verbringt, auch am Tisch.
Um die Stimmung zu erwärmen und Sie auf eine Reise voller Weihnachtsatmosphäre mitzunehmen, haben wir eine Serie von vier köstlichen Weihnachtsrezepten vorbereitet. Letzte Woche haben wir das Rezept für Crostini mit Leber mit Ihnen geteilt, heute präsentieren wir Ihnen das Rezept für die neapolitanische Lasagne und erzählen die Geschichte der Krippe.
Unsere Cesarina Antonia aus Salerno hat mit uns das Rezept geteilt, um dieses historische Pastagericht zuzubereiten.

Neapolitanischer Lasagne
Ein Hauptgericht mit tausend zeitlosen Varianten
Zutaten
- Sauce:
- Öl, Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum
- 2 Liter Tomatenpassata oder geschälte Tomaten
- 2 Schweinerippen
- 1 Pezzentella (Stücke von Schweineinnereien)
Eierteig:- 800 g Hartweizengrießmehl
- 8 Eier
Füllung:- 500 g gemischtes Hackfleisch von Kalb und Schwein
- 600 g Schaf-Ricotta
- 1 Salami
- 600 g Fior di Latte
- 300 g geriebener Parmesankäse
- Altbackenes Brot nach Bedarf
- 7 Eier
Zubereitung
Für die Sauce und die Fleischbällchen:
- Bereiten Sie die Ragù mit dem gehackten Knoblauch, Zwiebel, Sellerie und Karotten zu.
- Braten Sie die Mischung in Olivenöl an, fügen Sie die Schweinerippen und die Pezzentella hinzu.
- Basilikum und Salz nach Geschmack hinzufügen und etwa zwei Stunden köcheln lassen.
- Mit dem gemischten Hackfleisch, ein oder zwei Eiern, 100 g Parmesan, etwas eingeweichtem Brot und Salz kleine Fleischbällchen von der Größe einer Olive formen und in der Pfanne anbraten.
- Bereiten Sie fünf hartgekochte Eier vor, lassen Sie sie gut abkühlen und schneiden Sie sie in Scheiben.
Für den Teig:
- Vermischen Sie 800 g Hartweizengrieß und 8 Eier, formen Sie zwei Teigkugeln und lassen Sie sie ca. 15 Minuten ruhen.
- Den Teig erneut bearbeiten, dann ca. eine Stunde ruhen lassen.
- Den Teig nochmals nehmen, in kleine Stücke schneiden, mit dem Nudelholz ausrollen und anschließend durch die Nudelmaschine laufen lassen, um Lasagneblätter zu erhalten.
- Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und währenddessen alle anderen Zutaten für die Füllung vorbereiten.
- Fior di Latte in Würfel schneiden, Ricotta mit etwas Wasser glattrühren, Eier und Salami in Scheiben schneiden, Parmesan vorbereiten und die Fleischbällchen in das Ragù geben.
- Wenn das Wasser kocht, drei oder vier Blätter gleichzeitig hineinlegen und zwei Minuten kochen (al dente).
- Die Blätter abkühlen lassen und auf einem großen Teller ausbreiten.
Schichtung:
- In einer Auflaufform einige Löffel Sauce auf dem Boden verteilen.
- Die erste Teigschicht auslegen, mit Ragù bedecken, Ricotta, Parmesan, Fior di Latte, Fleischbällchen, Salami- und Eierscheiben darauf verteilen.
- So weiterschichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die oberste Schicht nur mit Ragù und Parmesan bedecken. Ca. 60 Minuten bei 180 °C backen.
- Die Lasagne etwa eine Stunde ruhen lassen und heiß servieren.
Die Ursprünge der Tradition
Die Tradition der Krippe geht auf die biblische Erzählung der Geburt Jesu zurück, wie sie im Lukas-Evangelium beschrieben ist, deren Szenen in den römischen Katakomben dargestellt wurden. Es war Franz von Assisi, der 1223 die erste lebendige Krippe in Greccio errichtete, um die Szene auch für weniger gebildete Gläubige zugänglich und verständlich zu machen.

Künstlerische Entwicklung und Schlüsselpersonen
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Krippe künstlerisch weiter. 1283 schuf der Künstler Arnolfo di Cambio die erste Krippe mit Marmorstatuen, die die Geburt Christi und die Heiligen Drei Könige darstellten, und markierte damit den Übergang von symbolischer Darstellung zur eigentlichen Skulptur. Ab dem 17. Jahrhundert begannen insbesondere in Neapel die Künstler, die Szenen der Geburt Christi mit Figuren aus dem Alltagsleben anzureichern, wodurch eine realistischere und bevölkerte Krippe entstand – von da an ein charakteristisches Merkmal der Tradition.
In Regionen wie Latium entwickelte sich die Krippentradition mit enger Verbindung zu lokalen Bräuchen, wobei die Krippe von Rieti typische Sitten und Gebräuche widerspiegelte. In vielen Gebieten ist die Krippe nicht nur ein religiöses Symbol, sondern vor allem ein kultureller Ausdruck, der Aspekte des täglichen Lebens und typische Landschaften integriert und widerspiegelt.

Die Krippe fand schließlich nicht nur in Kirchen, sondern auch in Häusern und öffentlichen Plätzen Platz. Im Laufe der Jahre hat sich die Krippe weiterentwickelt: Der Einsatz technologischer Effekte wie Licht, Ton und beweglicher Figuren ist inzwischen üblich. Verschiedene Arten von Krippen sind sowohl in traditionellen als auch modernen Darstellungen zu sehen, zum Beispiel in Einkaufszentren oder öffentlichen Ausstellungen.