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Welttag der Erde 2026

Welttag der Erde 2026

Am kommenden Mittwoch, dem 22. April, findet die 56. Ausgabe des Welttags der Erde statt.

Dieser Aktionstag wurde 1970 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, nachdem es im Jahr zuvor vor der Küste von Santa Barbara (Kalifornien) zu einer Umweltkatastrophe gekommen war: Ein Ölbohrloch ließ enorme Mengen Rohöl in den Pazifik fließen. Ziel der Initiative ist es, Themen wie nachhaltige Entwicklung, soziale Inklusion und den Schutz natürlicher Ressourcen und Ökosysteme im öffentlichen Bewusstsein zu halten.

Im Laufe der Jahre ist der Earth Day zum wichtigsten Umwelt-Event geworden und bezieht heute Hunderte von Ländern und Milliarden von Menschen ein, die an Workshops, friedlichen Demonstrationen und Umweltaktionen teilnehmen, wie etwa dem Pflanzen neuer Bäume.

Cesarine und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit gehört zur DNA von Cesarine. Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2004 setzt sich Cesarine für einen Lebensstil ein, der auf diesen Prinzipien basiert: Lebensmittelverschwendung vermeiden, Plastikverbrauch reduzieren sowie regionale und saisonale Produkte verwenden.

Aus diesem Grund möchten wir euch zum Welttag der Erde 2026 ein Rezept gegen Lebensmittelverschwendung vorstellen, das zur kulinarischen Tradition der Toskana gehört: die Ribollita.

Das Rezept für Ribollita

Ribollita ist ein typisches Gericht der toskanischen Bauernküche: ein einfaches, aber geschmackvolles und gesundes Gericht, bei dem Schwarzkohl perfekt mit Bohnen und anderem Gemüse harmoniert. Von diesem Gericht gibt es viele Varianten: Heute stellt unsere Cesarina Anna aus San Quirico d’Orcia die Version aus Siena vor.

„Ribollita ist ein Rezept, das aus der Notwendigkeit entstand, nichts wegzuwerfen – nicht einmal altbackenes Brot.“

Der Name „Ribollita“ bedeutet wörtlich „noch einmal gekocht“. Tatsächlich wird diese Suppe zweimal gekocht. Natürlich kann man sie auch nach nur einem Kochvorgang genießen, wenn man wenig Zeit hat. Für ein perfektes Ergebnis lohnt es sich jedoch, Geduld zu haben und sie ein zweites Mal aufzukochen: Das Warten wird sich lohnen. Für ein unvergleichliches Ergebnis empfehlen wir außerdem, sie am nächsten Tag zu genießen, damit das Gemüse sein volles Aroma entfalten kann.

Toskanische Ribollita von Cesarina Anna, ein Rezept gegen Lebensmittelverschwendung zum Welttag der Erde 2026

Toskanische Ribollita

Eine traditionelle, aromatische Suppe, die auch am nächsten Tag perfekt schmeckt

SchwierigkeitEinfach
Zubereitungszeit1h
Kochzeit4h
Portionen6
KostenNiedrig

Zutaten

  • 300 g altbackenes toskanisches Brot
  • 400 g getrocknete Cannellini-Bohnen
  • 300 g Schwarzkohl
  • 150 g Wirsing
  • 200 g Mangold
  • 2 kleine Kartoffeln
  • 3 geschälte Tomaten oder Tomatenmark
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Sellerie
  • Frischer Rosmarin nach Geschmack
  • 1000 ml Gemüsebrühe
  • Natives Olivenöl extra nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer (optional) nach Geschmack

Zubereitung

  • Zuerst die Bohnen mindestens 12 Stunden vor der Zubereitung einweichen.
  • Sobald die Bohnen weich geworden sind, abgießen und in reichlich Wasser mit Rosmarin kochen. Danach die Bohnen abgießen, das Kochwasser aufbewahren und die Bohnen halbieren. Eine Hälfte pürieren und beiseitestellen (die andere Hälfte ganz lassen).
  • Die Zwiebel fein hacken, Karotten und Sellerie in sehr kleine Stücke schneiden und alles in einem großen Topf mit 3–4 Esslöffeln Olivenöl eine Minute anbraten. Dann die Kartoffeln in kleinen Stücken hinzufügen.
  • Eine Minute anrösten lassen, dann die geschälten Tomaten (oder Tomatenmark) hinzufügen, kurz anbraten und anschließend den in Stücke geschnittenen Schwarzkohl dazugeben.
  • Den zerkleinerten Mangold und den fein geschnittenen Wirsing hinzufügen.
  • Alles aufkochen lassen, dann das Bohnenkochwasser hinzufügen. Mit einem Deckel abdecken und etwa 2 Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen. Gelegentlich heißes Bohnenwasser oder heiße Gemüsebrühe hinzufügen.
  • Nach dieser Zeit die Bohnencreme hinzufügen und weitere 30 Minuten kochen lassen.
  • Die ganzen Bohnen hinzufügen, mit heißer Brühe bedecken und weitere 30 Minuten bei niedriger Hitze kochen. Nach Geschmack salzen (jetzt kann man die Ribollita bereits mit geröstetem Brot genießen).
  • Für das zweite Aufkochen einen Tontopf oder einen breiten Topf verwenden. Zuerst Scheiben von altbackenem Brot auf den Boden legen und einige Kellen Suppe darüber geben. Den Vorgang wiederholen und Brot- und Suppenschichten abwechseln, bis der Topf gefüllt ist.
  • Den Behälter anschließend mit Frischhaltefolie abdecken (ohne Kontakt mit der Suppe) und die Ribollita mindestens 3 Stunden oder bis zum nächsten Tag ruhen lassen.
  • Danach ein paar Kellen Brühe und einen Schuss Olivenöl hinzufügen und erneut bei niedriger Hitze im Tontopf etwa 15–20 Minuten erwärmen: Die Suppe sollte schön heiß sein.
  • Bei Bedarf nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und sehr heiß servieren.

Linea

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