

Innerhalb des ligurischen kulinarischen Erbes findet man unter den weniger bekannten Spezialitäten die Picagge, eine hausgemachte Pasta, deren Form an Fettuccine erinnert, jedoch etwas breiter ist. Diese Pastasorte hat sehr alte Ursprünge: Sie entstand in bäuerlichen Haushalten aus Teigresten, den eigentlichen Hauptdarstellern dieses Gerichts.
Es gibt viele Varianten dieser Pasta, und heute zeigt uns unsere Cesarina Tiziana aus Genua, wie man sie zubereitet, indem man Weizenmehl mit Kastanienmehl mischt, um eine Version zu schaffen, die perfekt zur Herbstsaison passt.
Kastanienmehl war einst ein Hauptbestandteil der bäuerlichen Ernährung im Hinterland von Genua und wird heute häufig verwendet, um Weizenmehl zu verfeinern und den Zubereitungen einen rustikaleren Geschmack zu verleihen.
Die klassischste Art, sie zu genießen? Mit genuesischem Basilikum-Pesto DOP gewürzt, das den Kontrast zwischen der leicht süßlichen Note des Kastanienmehls und der Frische des Pestos hervorhebt.
Das genuesische Pesto, heute international berühmt für sein frisches und unverwechselbares Aroma, ist weit mehr als nur eine Sauce: Es ist ein Symbol Liguriens, seiner Heimat. Es wird mit in der Region angebautem Basilikum zubereitet, zusammen mit nativem Olivenöl extra, Käse, Knoblauch und Pinienkernen, alles im traditionellen Mörser verarbeitet.

Ligurische Picagge mit Kastanienmehl
Die perfekte Pasta zu genuesischem Basilikum-Pesto DOP
Zutaten
- 300 g Kastanienmehl
- 200 g Weizenmehl Type 00
- 2 Eier
- Genuesisches Basilikum-Pesto DOP
Zubereitung
- Bereiten Sie die beiden Mehlsorten vor und vermischen Sie sie gründlich.
- Fügen Sie die beiden Eier hinzu; sollte der Teig zu trocken sein, geben Sie etwas Wasser bei Raumtemperatur dazu (in der ligurischen Pasta wird wenig Ei verwendet).
- Kneten Sie mindestens fünf Minuten lang, bis ein fester und kompakter Teig entsteht.
- Lassen Sie den Teig 30 Minuten ruhen.
- Rollen Sie den Teig mit dem Nudelholz aus; da Kastanienmehl dazu neigt zu reißen, können Sie eine Nudelmaschine zu Hilfe nehmen.
- Schneiden Sie die Teigplatte mit dem Messer in unregelmäßige, nicht exakt geformte Tagliatelle, ein wenig „wild“.