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Neapolitanischer Pasticciotto, halbiert, gefüllt mit Vanillecreme und Sauerkirschen

Neapolitanischer Pasticciotto

Es sind fast 300 Jahre vergangen, seit das erste Pasticciotto aus Lecce entstand, doch der Erfolg dieses Gebäcks lässt nicht nach. Von Generationen von Naschkatzen geliebt, hat es nicht nur Italien, sondern auch viele Liebhaber weltweit erobert.

Der Name „Pasticciotto“ (in manchen Regionen auch „Bocconotto“ genannt) leitet sich von seiner kompakten und verlockenden Form ab: ein kleines Gebäck, das in einem einzigen Bissen genossen werden kann, vielleicht begleitet von einem Glas Süßwein.

Vor einiger Zeit haben wir Ihnen das traditionelle Rezept des Pasticciotto aus Lecce vorgestellt. Heute hingegen möchten wir Sie mit einer köstlichen Variante bekannt machen, vermutlich der berühmtesten: dem Neapolitanischen Pasticciotto.
Wie das Original aus Salento hat auch der Neapolitanische Pasticciotto einen mürben Mürbeteigboden, doch sein Inneres birgt ein noch reichhaltigeres und verführerisches Herz: die Vanillecreme verbindet sich perfekt mit den eingelegten Sauerkirschen – eine harmonische Mischung aus Süße und Säure.

Die Zubereitung ist einfach, und wenn Sie unser Rezept Schritt für Schritt befolgen, können Sie diese köstlichen Leckereien auf den Tisch bringen – zur Freude von Groß und Klein. Perfekt zum Frühstück, als Dessert nach dem Essen oder als besonderer Snack: Neapolitanische Pasticciotti schmecken heiß, köstlich lauwarm und unwiderstehlich auch kalt.

Neapolitanisches Pasticciotto, halbiert, gefüllt mit Vanillecreme und Sauerkirschen

Neapolitanisches Pasticciotto (mit Creme und Sauerkirschen)

Von Salento nach Neapel: Der klassische Pasticciotto aus Lecce wird mit eingelegten Sauerkirschen noch verführerischer

SchwierigkeitEinfach
Zubereitungszeit40m
Kochzeit30m
Portionen15
KostenNiedrig

Zutaten

  • Für den Mürbeteig:
  • 500 g Weizenmehl Typ 00
  • 250 g Butter
  • 200 g Puderzucker
  • 4 Eigelbe
  • 1 Vanilleschote
  • Zitronenschale nach Belieben
  • 1 Prise Salz nach Belieben

  • Für die Füllung:
  • 400 g Milch
  • 100 g Sahne
  • 1 Zitronenschale
  • 150 g Zucker
  • 50 g Maisstärke
  • 4 Eigelbe
  • 1 Vanilleschote
  • Kirschen im Sirup nach Belieben

Zubereitung

  • Bereiten Sie den Mürbeteig zu, indem Sie das Mehl mit der in Stücke geschnittenen, zimmerwarmen Butter, dem Zucker, Salz, der geriebenen Zitronenschale und der Vanilleschote vermengen.
  • Formen Sie eine Kugel und lassen Sie diese 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.
  • Für die Creme bringen Sie Milch und Sahne in einem Topf zusammen mit der Zitronenschale zum Kochen.
  • Separat die Eigelbe mit Zucker und Vanille schaumig schlagen, dann die Maisstärke hinzufügen.
  • Die schaumige Masse in den Topf geben und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren kochen, bis die Creme eindickt.
  • Vom Herd nehmen, die Creme mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank abkühlen lassen.
  • Teilen Sie den Mürbeteig in zwei Portionen und rollen Sie diese aus. Eine Portion dient als Boden (für die Formen) und die andere als Deckel, nachdem die Füllung hineingegeben wurde.
  • Verwenden Sie das Ausstechförmchen, um beide Teigportionen auf die richtige Größe zuzuschneiden.
  • Bedecken Sie die Förmchen mit einer Schicht Teig und geben Sie die Creme sowie die Kirschen hinein.
  • Decken Sie die Formen mit den restlichen Teigscheiben ab und verschließen Sie die Ränder gut. Stechen Sie einige kleine Löcher in den Teig, damit während des Backens Luft entweichen kann.
  • Im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 30 Minuten backen.
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