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Fischravioli

Fischravioli

Der 1. April steht vor der Tür, der internationale Tag der Scherze … also aufgepasst, damit ihr nicht in den April geschickt werdet! Doch warum heißt es eigentlich so? Einer Legende zufolge reichen die Ursprünge dieses Brauchs bis in die Zeit Kleopatras zurück, die Marcus Antonius mit einem falschen Fisch hereingelegt haben soll.

In Italien ist der Fisch ein Symbol für Gutgläubigkeit und Überfluss, daher die Verbindung mit diesem Tag.

Da wir schon beim Thema Fisch sind, warum nicht ein wenig bekanntes Gericht wiederentdecken, das eine perfekte Verbindung zwischen der Frische des Meeres und der Zartheit hausgemachter Pasta darstellt?

Hier sind also die Fischravioli, ein traditionelles Rezept aus Lucca, das die toskanische Tradition mit den Aromen des Meeres vereint und ein raffiniertes und köstliches Gericht hervorbringt. Ihre Zubereitung mag anspruchsvoll erscheinen, doch mit der richtigen Anleitung wird sie zu einer erfüllenden Erfahrung. Dank des Rezepts unserer Cesarina Monica aus Lucca entdecken wir nun gemeinsam, wie man sie zubereitet.

Fischravioli aus Lucca

Fischravioli

Die perfekte Verbindung zwischen den Aromen des Meeres und hausgemachter Pasta

SchwierigkeitMittel
Zubereitungszeit45m
Kochzeit30m
Portionen6
KostenMittel

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 Dorade
  • 1 Knurrhahn
  • Salz, Wasser, Knoblauch, Kräuter, Schnittlauch, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  • Das Mehl in eine Schüssel sieben, die ganzen Eier und eine Prise Salz hinzufügen und mit einer Gabel zu kneten beginnen.
  • Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen weiterkneten. Falls nötig, nach und nach etwas Wasser hinzufügen, bis ein glatter und homogener, aber nicht klebriger Teig entsteht.
  • Einen Teigball formen und diesen 30 Minuten lang mit einem Baumwolltuch bedeckt ruhen lassen.
  • Die Fische waschen und ausnehmen, dabei die äußeren Gräten entfernen. In einem großen Topf einen Schuss natives Olivenöl extra erhitzen und den Knoblauch zusammen mit dem geputzten und halbierten Schnittlauch anrösten.
  • Die beiden Fische in den Topf legen und bei starker Hitze einige Minuten anbraten, dabei ein- bis zweimal vorsichtig wenden.
  • Mit einem halben Glas Weißwein guter Qualität ablöschen, abdecken und etwa zwanzig Minuten garen lassen. Die Hitze ausschalten und abkühlen lassen.
  • Nun folgt der heikelste Teil: Mit Geduld die Haut des Fisches, alle sichtbaren Gräten, den Knoblauch und den Schnittlauch entfernen.
  • Den beim Garen entstandenen Saft aufbewahren. Das Fischfleisch in eine Schüssel geben und sorgfältig mit den Händen zerpflücken, um auch die kleinsten Gräten zu entfernen. Den Saft hinzufügen und gut vermischen.
  • Den Teig zu Bahnen in der Größe der Form ausrollen und mit Hartweizengrieß oder Mehl bestäuben. Quadrate von etwa zwei Zentimetern Seitenlänge ausschneiden und mit einer kleinen Menge Fischfüllung füllen.
  • Die Ränder leicht mit Wasser befeuchten, zu einem Dreieck zusammenklappen und die Ränder mit leichtem Druck verschließen. Anschließend zwei gegenüberliegende Spitzen des Dreiecks zusammenfügen, sodass ein Ring entsteht. Den Vorgang wiederholen, bis die Füllung aufgebraucht ist.
  • Die Ravioli ruhen lassen und anschließend für ein paar Minuten in kochendem Salzwasser garen. Man kann sie mit einem Schuss rohem Olivenöl extra und etwas Pfeffer würzen oder mit einer Creme aus Kirschtomaten und Tomatensauce, abgerundet mit einer Prise Pistazien direkt auf dem Teller.

Verrückt nach Ravioli

Lassen Sie sich von diesen gefüllten Teigtaschen verzaubern, bei denen jeder Bissen einen Schatz an Aromen offenbart und nicht nur eine Mahlzeit, sondern ein echtes kulinarisches Abenteuer bietet. Von der feinen Kunst, jede Teigtasche zu formen, bis zur Überraschung, die perfekte Füllung zu entdecken, laden die Ravioli dazu ein, die Freude am Kochen und Teilen zu erleben. Genießen Sie die Momente am Tisch, in denen Ravioli Mahlzeiten in wertvolle Erinnerungen verwandeln und Herzen durch die universelle Sprache des Geschmacks verbinden.

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