

Heute bereiten wir eine Pastasorte zu, die direkt aus Mittel- und Süditalien stammt, genauer gesagt aus Apulien und der Lucania: die Strascinate. Strascinate, oder Strascinati, sind eine Pasta ohne Ei, ähnlich den Orecchiette, aber etwas größer. Ihr Name leitet sich davon ab, dass man sie, um ihnen ihre typische Form zu geben, „ziehen“ muss, also über das Nudelbrett zieht, um die charakteristische Krümmung zu erzeugen; anschließend werden sie leicht verlängert und geöffnet, sodass sie die Sauce besser aufnehmen können.
Die Zubereitung kann anfangs schwierig erscheinen, da sie etwas Geschick erfordert; nach einigen Versuchen bekommt man jedoch den Dreh heraus, und die Aufgabe wird deutlich einfacher.
Sie können auf verschiedene Arten gewürzt werden, aber für ein besonders schmackhaftes Ergebnis empfehlen wir, sie mit einer Rindfleischrouladen-Sauce zu servieren.
Entdecken wir nun, wie man Strascinate mit dem Rezept unserer Cesarina Mimma aus Brindisi zubereitet.

Strascinate
Die eifreie Pasta aus Apulien und der Basilikata, perfekt für reichhaltige und kräftige Saucen
Zutaten
- 100 g Hartweizengrieß (fein gemahlen) pro Person
- 50 ml lauwarmes Wasser (die Wassermenge entspricht der Hälfte des Mehlgewichts)
Zubereitung
- Geben Sie das Mehl auf eine Arbeitsfläche und formen Sie eine Mulde, dann kneten Sie den Teig.
- Formen Sie Rollen von der Dicke eines Fingers.
- Schneiden Sie kleine Stücke vom Teig ab und drücken Sie mit der glatten Seite eines Messers leicht auf jedes Stück, dann ziehen Sie es, um ihm die typische Form zu geben.
- Zum Schluss ziehen und verlängern Sie es leicht mit den Fingern.
- Lassen Sie die Pasta vor dem Kochen mindestens eine halbe Stunde an der Luft trocknen.
- Für das Kochen bringen Sie einen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Geben Sie die Strascinati hinein und gießen Sie sie ab, sobald sie an die Oberfläche steigen.