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Vegane Carbonara: Knuspriger Tofu und samtige Sahne für eine überraschende Variante von Italiens beliebtestem Gericht

Carbonara ja, aber vegan

Der 6. April ist kein gewöhnlicher Tag für Liebhaber der italienischen Küche: Heute wird weltweit der Carbonara Day gefeiert, ein Tag, der einem der ikonischsten Gerichte der italienischen Tradition gewidmet ist. Als unbestrittenes Symbol der römischen Küche ist Carbonara mehr als nur ein Rezept; sie ist ein echtes Diskussionsfeld zwischen Puristen und Experimentierfreudigen.

In unserem Rezeptbuch finden Sie bereits das Rezept für eine klassische Carbonara mit Guanciale, Eiern und Pecorino. Es gibt aber auch kreative Interpretationen wie die See-Carbonara, bei der die Lachsforelle den Platz des Guanciale einnimmt. In diesem Jahr haben wir uns jedoch entschieden, noch weiter zu gehen und eine Variante vorzustellen, die in die Zukunft der Küche blickt: die vegane Carbonara.

Präsentiert von unserer Cesarina Rosamaria aus Lecce, soll diese Wahl das Originalrezept nicht ersetzen, sondern ergänzen. Sie zeigt, dass sich auch traditionelle Gerichte an neue Ernährungsbedürfnisse anpassen können, ohne ihren geselligen Geist zu verlieren. Die Herausforderung? Die cremige Konsistenz und den kräftigen Geschmack der Carbonara ohne tierische Zutaten nachzubilden.

Rosamaria gelingt dies durch die Arbeit an Texturen und Aromen: Geräucherter Tofu wird zu einem überraschenden pflanzlichen „Guanciale“, knusprig und herzhaft, während eine Creme aus Cashewkernen, Hefeflocken und Gewürzen die samtige Note liefert, die Carbonara so unwiderstehlich macht. Der letzte Schliff? Schwarzer Pfeffer, der alle Elemente verbindet und dem Gericht Charakter verleiht.

Das Ergebnis überzeugt nicht nur Veganer, sondern alle Neugierigen. Es ist eine andere, aber dennoch vertraute Carbonara: cremig, duftend und sättigend. Ein Beweis dafür, dass die Küche eine lebendige Sprache ist, die sich entwickelt, ohne ihre Wurzeln zu vergessen.

Die Ursprünge der Carbonara

Apropos Wurzeln: Wir dürfen die Ursprünge der Carbonara nicht vergessen. Ihre Geschichte ist von Theorien umrankt: Einige verbinden sie mit den Köhlern des Apennins, andere mit der Präsenz der Amerikaner in Italien nach dem Krieg, als Eier und Speck in die italienische Vorratskammer einzogen. Was auch immer die Wahrheit ist: Carbonara ist ein universelles Symbol geworden, das weltweit geliebt wird.

Genau das ist das Schöne am Carbonara Day: Tradition feiern und sich von neuen Ideen inspirieren lassen.

Jetzt müssen Sie nur noch an den Herd: Ob klassisch oder vegan, mit Carbonara liegen Sie immer richtig!

Vegane Carbonara: Der ganze Geschmack der Tradition in einer 100% pflanzlichen Variante von Cesarina Rosamaria.

Vegane Carbonara

Das ikonische römische Gericht, hier rein pflanzlich neu interpretiert

Zubereitungszeit45m
Kochzeit15m
Portionen4

Zutaten

  • Für die Pasta:
  • 320 g Spaghetti (oder Ihre bevorzugte lange Nudelsorte)
  • Grobes Salz

  • Für das vegane "Guanciale":
  • 200 g Räuchertofu
  • 2 EL Olivenöl extra vergine
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Flüssigrauch (optional, für einen intensiveren Geschmack)
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

  • Für die "Ei"-Creme:
  • 150 g Cashewkerne natur
  • 200 ml ungesüßte Pflanzenmilch (Soja oder Hafer)
  • 3-4 EL Hefeflocken
  • 1 TL Kala Namak Salz (Himalaya-Schwarzsalz)
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 1 Knoblauchzehe (optional, getrocknet oder frisch)
  • Reichlich frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • Für die Garnierung:
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Hefeflocken (optional)
  • Frische gehackte Petersilie (optional)

Zubereitung

  • Geben Sie die Cashewkerne in eine Schüssel und bedecken Sie sie mit sehr heißem Wasser.
  • Lassen Sie sie mindestens 30 Minuten ruhen, bis sie weich sind, und gießen Sie sie dann gut ab.


Für das vegane "Guanciale":

  • Schneiden Sie den Räuchertofu in kleine Würfel oder feine Streifen
  • In einer großen Pfanne das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Den Tofu hinzufügen und braten, bis er von allen Seiten goldbraun und knusprig ist (ca. 8-10 Minuten).
  • Gegen Ende der Garzeit Sojasauce, geräuchertes Paprikapulver und Flüssigrauch (optional) hinzufügen.
  • Gut umrühren, um den Tofu zu glasieren, eine weitere Minute garen, dann vom Herd nehmen und beiseite stellen.


Für die Pasta:

  • Bringen Sie einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen.
  • Geben Sie die Spaghetti (oder eine andere lange Nudelsorte) hinzu und garen Sie sie al dente.
  • Bewahren Sie vor dem Abgießen der Nudeln mindestens eine Tasse (ca. 250 ml) des Kochwassers auf (da es reich an Stärke ist).


Für die "Ei"-Creme:

  • Während die Nudeln kochen, bereiten Sie die "Ei"-Creme zu.
  • Geben Sie die eingeweichten und abgetropften Cashewkerne, Pflanzenmilch, Hefeflocken, Kala Namak Salz, Kurkuma, Knoblauch (falls gewünscht) und etwas schwarzen Pfeffer in einen Hochleistungsmixer.
  • Mixen Sie alles, bis eine sehr glatte, cremige Masse ohne Stückchen entsteht: Sie muss die Konsistenz eines geschlagenen Eies haben.


Anrichten:

  • Die Spaghetti al dente abgießen und direkt in die Pfanne zum knusprigen Tofu geben (die Hitze auf sehr niedrige Stufe stellen).
  • Gießen Sie die Cashewcreme über die Pasta.
  • Verrühren Sie die Pasta kräftig mit der Creme und dem Tofu.
  • Geben Sie nach und nach etwas vom aufbewahrten Kochwasser hinzu und rühren Sie weiter: Die Stärke im Wasser und die Hitze der Nudeln verwandeln die Creme in eine dicke, glänzende und samtige Sauce, die die Nudeln perfekt umschließt.
  • Achtung: Erhitzen Sie die Sauce nicht zu stark, da sie sonst zu dickflüssig werden könnte. Die Hitze der Nudeln reicht normalerweise aus.
  • Vom Herd nehmen, eine letzte großzügige Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer hinzufügen und ein letztes Mal umrühren.
  • Sofort auf Tellern servieren und nach Belieben mit weiterem schwarzen Pfeffer, einer Prise Hefeflocken und frischer Petersilie garnieren.

Alles über Carbonara

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Cesarine-Erlebnisse in ganz Italien, die der Carbonara gewidmet sind.

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