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Kichererbsenblock mit Tomaten, Ricotta, Basilikumblättern und Sardellen

Bereiten wir uns auf den Weltvegetariertag mit einem 100 % pflanzlichen Gericht vor: der Kichererbsenblock

In einer Woche wird der Weltvegetariertag gefeiert, und wir bereiten uns darauf vor, zusammen mit unserer Cesarina Lunia aus Capannori ein 100 % pflanzliches Rezept vorzustellen, das voller Geschmack steckt und ideal als Snack oder Aperitif mit Freunden ist: die Kichererbsenblöcke.

Die Kichererbsenblöcke sind ein typisches Gericht der einfachen italienischen Küche, das durch eine feste und kompakte Konsistenz besticht. Dieses Gericht ist vegetarisch und glutenfrei, perfekt für alle, die eine gesunde Alternative mit viel pflanzlichem Eiweiß suchen. Es ist ein sehr vielseitiges Gericht: man kann es pur essen oder auf verschiedene Arten füllen. Eine klassische Version kombiniert Ricotta, Sardellen, Kirschtomaten und Basilikum, für einen intensiveren Geschmack kann man auch eine Füllung mit Burrata, Pancetta und Spargelspitzen wählen.

Schon im antiken Griechenland und im alten Rom war Kichererbsenmehl sehr geschätzt und wurde im Alltag verwendet. Noch heute ist es eine Basiszutat vieler italienischer Rezepte, besonders in Ligurien und der Toskana.

Kichererbsenmehl ist im Supermarkt leicht zu finden, für ein wirklich authentisches Erlebnis kann man es aber auch zu Hause herstellen. Die Zubereitung ist einfach: getrocknete und geschälte Kichererbsen mahlen, bis ein feines Pulver entsteht, das wie Mehl aussieht. Vielseitig und geschmackvoll, kann es pur oder mit anderen Mehlen gemischt werden, sodass der Kreativität in der Küche keine Grenzen gesetzt sind – sowohl für herzhafte als auch für süße Rezepte.

Wenn Sie neugierig auf weitere Rezepte mit Kichererbsen sind, finden Sie diese im Rezeptbuch von Cesarine, wie z. B. die Portulak-Farinata oder vegane Bällchen.

Kichererbsenblock mit Tomaten, Ricotta, Basilikumblättern und Sardellen

Kichererbsenblock

Ein Gericht mit reichhaltigem Geschmack und kompakter Konsistenz – die Kichererbsenblöcke sind perfekt für alle, die eine nahrhafte und glutenfreie Alternative suchen

Kochzeit10m

Zutaten

  • 900 ml Wasser
  • 300 g Kichererbsenmehl
  • Olivenöl nach Bedarf
  • Salz nach Bedarf
  • 4/6 Kirschtomaten
  • 4/6 Teelöffel Ricotta
  • 4/6 Basilikumblätter
  • 4/6 entsalzene Sardellenfilets

Zubereitung

  • Lösen Sie das Mehl nach und nach in lauwarmem Wasser auf.
  • Stellen Sie die Mischung auf den Herd und lassen Sie sie bei niedriger Hitze unter häufigem Rühren köcheln, bis sie eindickt und zu kochen beginnt.
  • Gießen Sie die Masse auf ein Plastik- oder Edelstahlblech, verteilen Sie sie rechteckig und lassen Sie sie 30–40 Minuten im Kühlschrank abkühlen.
  • Sobald sie kalt ist, schneiden Sie sie in Rechtecke und braten Sie sie in einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl goldbraun.
  • Füllen Sie jedes Rechteck mit etwas Ricotta, legen Sie ein Sardellenfilet darauf und fügen Sie ein paar Stücke frischer Tomaten hinzu.
  • Abschließend einen Schuss Öl, eine Prise Salz und Pfeffer nach Geschmack und, falls gewünscht, ein frisches Basilikumblatt hinzufügen.


Abwandlung: Burrata, Pancetta und Spargelspitzen

Der Weltvegetariertag

Der World Vegetarian Day, der jedes Jahr am 1. Oktober gefeiert wird, ist ein internationaler Tag, der 1977 von der North American Vegetarian Society eingeführt und 1978 von der International Vegetarian Union offiziell anerkannt wurde. Ziel dieses Tages ist es, die Öffentlichkeit für die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Vorteile einer fleischfreien Ernährung zu sensibilisieren.

Vegetarier zu sein bedeutet, auf den Konsum von Fleisch und tierischen Produkten zu verzichten. Diese Entscheidung kann aus ethischen Gründen erfolgen, wie dem Respekt vor Tieren, aus ökologischen Gründen, um die Umweltbelastung zu reduzieren, oder aus gesundheitlichen Gründen, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und bestimmten Krebsarten zu senken.

Vegetarier weltweit und in Italien

Weltweit wird geschätzt, dass etwa 22 % der Bevölkerung eine vegetarische Ernährung einhalten, was rund 1,5 Milliarden Menschen entspricht. Besonders hervorzuheben ist Indien, wo der Anteil der Vegetarier zwischen 31 % und 42 % liegt und das Land damit die höchste vegetarische Quote weltweit hat.
In Italien folgt laut dem „Rapporto Italia 2024“ von Eurispes 9,5 % der Bevölkerung einer vegetarischen oder veganen Ernährung, ein Anstieg gegenüber 6,6 % im Jahr 2023. Darüber hinaus identifizieren sich 7,2 % der Italiener als Vegetarier, eine bemerkenswerte Zahl, die einen Wandel in den Essgewohnheiten des Landes widerspiegelt.

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