

Das Wort „Tiramisù“ leitet sich vom venezianischen Ausdruck „tireme su“ ab, was wörtlich „zieh mich hoch“ oder „muntere mich auf“ bedeutet. Dieser Name beschreibt perfekt die Wirkung, die das Dessert ursprünglich auf die Gäste hatte: ein Energieschub und gute Laune dank Kaffee, Zucker und Eigelb.
In Italien, von Nord bis Süd, streiten sich alle Regionen um den Ursprung des Tiramisù. Einige Kochhistoriker verorten ihn in Treviso in Venetien, wo sich das Dessert in den 1960er-Jahren in den lokalen Restaurants als energiespendendes Dessert auf Basis von Kaffee, Eiern und Mascarpone verbreitete. Eine absolute Gewissheit gibt es jedoch nicht: Auch andere Regionen Norditaliens wie Friaul und die Toskana beanspruchen ähnliche, bereits früher bekannte Varianten für sich.
Sicher ist, dass Tiramisù – unabhängig von seiner Geburtsstadt – schnell zu einem Symbol der italienischen Küche wurde, das weltweit geliebt und geschätzt wird. Um diesem zeitlosen Dessert zu huldigen, kehrt am 21 März der Tiramisù Day zurück – der perfekte Tag, um eines der beliebtesten italienischen Desserts aller Zeiten zu feiern. Cremig, köstlich und sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubernd, ist Tiramisù weit mehr als nur ein Dessert: Es ist eine Süßspeise, die nach Zuhause und besonderen Erinnerungen mit lieben Menschen schmeckt.
Heute möchten wir etwas Besonderes machen: Gemeinsam mit der Cesarino Francesco aus Matera begeben wir uns an den Herd, um Tiramisù mit Orange zu entdecken – eine Version, in der sich die Cremigkeit des Mascarpone mit dem zitrusartigen Geschmack der Orangen verbindet. Francesco führt uns Schritt für Schritt durch die Zubereitung und verrät Tipps und Tricks für ein optimales Ergebnis, bereit zum Genießen und Teilen mit den Menschen, die man liebt.

Tiramisù mit Orange
Eine frische, zitrusartige Variante, bei der sich die Cremigkeit des Mascarpone mit dem Geschmack der Orangen verbindet
Zutaten
- 12 Löffelbiskuits (oder Hartweizenbrot)
- 2–3 Orangen aus biologischem Anbau (Saft und Schale)
- 150 ml Wasser
- 80 g Zucker
- 400 g Mascarpone
- 5 Eier
- Orangenpaste aus Konfitüre (oder Marmelade)
- 1 kleines Glas Orangenlikör (z. B. Grand Marnier)
- Getrocknetes Orangenpulver (optional)
Zubereitung
- Die Orangen schälen.
- Die Orangen auspressen und den Saft auffangen.
- Das Wasser zusammen mit 80 g Zucker, dem Saft und den Orangenschalen in einen
- Topf geben.
- Zum Kochen bringen, dann die Hitze ausschalten und einige Minuten ruhen lassen.
- Die Flüssigkeit abseihen und auf dem Herd einkochen lassen.
- Den reduzierten Saft abkühlen lassen.
- Die Löffelbiskuits in eine Form legen.
- Den Likör zum reduzierten Saft geben.
- Die Löffelbiskuits (und eventuell das Brot) mit dem Saft tränken.
- Die Eier aufschlagen und Eiweiß von Eigelb trennen.
- Das Eiweiß steif schlagen.
- Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker schaumig und hell schlagen.
- Den Mascarpone hinzufügen und zu einer glatten Creme verrühren. Die
- Orangenpaste oder Marmelade unterheben.
- Einige Kleckse Orangenpaste auf die Löffelbiskuits (und/oder das Brot) geben.
- Die Creme über die Löffelbiskuits gießen, bis sie vollständig bedeckt sind.
- Mindestens 3–4 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
- Vor dem Servieren mit Orangenpulver oder getrockneten Orangenscheiben bestreuen.
Lass dich von den Tiramisù-Rezepten unserer Cesarine inspirieren
Ob klassisch zubereitet oder mit kreativen Varianten – dieser Tag ist die perfekte Gelegenheit, seine Geheimnisse neu zu entdecken und sich von der Kreativität in der Küche inspirieren zu lassen. Du kannst beim Typischen bleiben, mit Kaffee und Mascarpone nach traditionellem Rezept, oder dich an Tiramisù mit Senf wagen, für eine ungewöhnliche Note, die den Gaumen überrascht. Und für alle, die genussvolle Kontraste lieben, gibt es die Symphonie der Aromen, bei der sich die Zartheit des Mascarpone mit leicht gesalzenem Schokoladengeschmack und der Knusprigkeit gerösteter Mandeln verbindet.