

Vatertag
Am 19. März ist der Tag der Väter – eine perfekte Gelegenheit, eine der wichtigsten Personen in unserem Leben zu feiern. Man braucht keinen Umhang, um ein Held zu sein: oft genügt ein tröstendes Wort, eine helfende Hand in schwierigen Momenten oder ein gemeinsames Lachen, um bedingungslose Liebe zu zeigen.
Die Traditionen zum Vatertag unterscheiden sich von Kultur zu Kultur: in Italien wird er mit dem Heiligen Josef verbunden, Symbol für Hingabe und väterliche Liebe, während er in anderen Ländern an anderen Tagen gefeiert wird. Das Ziel ist jedoch immer dasselbe: die Väter und ihre zentrale Rolle in der Familie zu ehren.

Wie kann man diesen Tag besonders machen? Ein Geschenk von Herzen, ein einfaches ehrliches „Danke“, ein sorgfältig zubereitetes Abendessen oder ein gemeinsam verbrachter Tag können zu den bedeutungsvollsten Gesten werden. Denn am Ende zählt nicht der materielle Wert eines Geschenks, sondern die Fähigkeit, bleibende Erinnerungen zu schaffen.
Wenn Sie nach einer originellen Idee suchen, um Ihren Vater zu überraschen, haben wir genau das Richtige! Verwöhnen Sie ihn mit köstlichen Zeppole di San Giuseppe oder mit leckeren Bologneser Ravioli von San Giuseppe: der Kontrast zwischen dem süßen Teig und der leicht herben Marmelade macht sie zu einem Dessert, von dem man nicht genug bekommt – und es wird schwer sein aufzuhören, denn eine Ravioli zieht die nächste nach sich!
Die Bologneser Ravioli von San Giuseppe
Die Bologneser Ravioli sind kleine Mürbeteigschachteln mit einem weichen Kern aus Mostarda (Quittenzubereitung). Sie stammen aus der bäuerlichen Tradition und werden normalerweise zum Fest des Heiligen Josef am 19. März zubereitet – ein Tag, der das Ende der kalten Jahreszeit und den Beginn der Feldarbeiten markiert. Früher hängte man die Ravioli an Hecken, damit Passanten sie „pflücken“ und frei genießen konnten.
Es ist ein Vorratsdessert, das nach dem Backen mehrere Tage haltbar ist (in einem Glas oder geschlossenen Korb). Es versteht sich von selbst, dass jeder Moment passend ist, um eine Ravioli zu genießen: zum Frühstück in Milch getaucht, als Snack oder sogar nach dem Essen, in ein gutes Glas Rotwein getunkt.

Boloneser Raviole zu St. Joseph
Süße Halbmonde aus Mürbeteig, gefüllt mit der klassischen Bologneser Mostarda
Zutaten
- 500 g Weizenmehl Type 00
- 200 g Zucker
- 2 EL Vanillezucker
- 150 g Butter
- Abgeriebene Schale einer Zitrone
- 1 Päckchen Backpulver
- 3 Eier
- Mostarda, Savor oder Pflaumenmarmelade
- Puderzucker nach Belieben (optional)
Zubereitung
- Eier mit Zucker in einer Schüssel verrühren; Butter schmelzen und zu den Eiern geben (nicht zu heiß).
- Nach und nach das gesiebte Mehl hinzufügen, dann Zitronenschale und Backpulver einarbeiten.
- Rühren, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht.
- Teig mit dem Nudelholz auf 3-5 mm ausrollen.
- Mit einem Ausstecher Kreise ausstechen (Größe nach Belieben).
- In die Mitte jedes Kreises Marmelade geben (Menge abhängig von der Größe).
- Teigkreis halbmondförmig falten, Ränder andrücken und mit einer Gabel verzieren, um gut zu verschließen.
- Raviolen auf ein Backblech legen, Abstand halten.
- Bei 200°C ca. 20 Minuten backen.
- Abkühlen lassen und nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen.