

Der Beginn eines neuen Jahres hat immer einen besonderen Geschmack: es ist, als würde man die erste Seite eines neuen Notizbuchs aufschlagen, um Wünsche und Vorsätze für die kommenden Monate aufzuschreiben – in der Hoffnung, sie im Laufe des Jahres umzusetzen.
Neben unseren besten Wünschen für ein glückliches Jahr 2026 möchten wir diese besondere Gelegenheit nutzen, um euch daran zu erinnern, dass heute, mit Beginn des Januars, die zwölfte Ausgabe von Veganuary startet, der Initiative, die weltweit einen veganen Lebensstil für den ganzen Monat fördert.
Was ist Veganuary
Gegründet 2014 von Matthew Glover und Jane Land, ist Veganuary eine Art globale Challenge (oder „Challenge“, um den inzwischen in den sozialen Medien gebräuchlichen Begriff zu verwenden), die die Teilnehmer dazu einlädt, im gesamten ersten Monat des Jahres vegan zu essen (und warum nicht auch darüber hinaus). Der Name Veganuary stammt aus der Kombination von „Vegan“ und „January“.
Die Initiative wird von der gleichnamigen britischen Non-Profit-Organisation organisiert (für mehr Informationen könnt ihr ihre offizielle Website besuchen) mit dem Ziel, Menschen zu verbinden und ihnen zu helfen, eine pflanzenbasierte Ernährung auszuprobieren, Rezepte und nützliche Tipps bereitzustellen und zu zeigen, dass eine Ernährung ohne tierische Produkte schmackhaft, zufriedenstellend und reich an neuen Entdeckungen sein kann.
Veganuary: Vorteile für Körper und Umwelt
Im Manifest von Veganuary heißt es:
„Wir wollen eine vegane Welt. Eine Welt ohne Tierhaltung und Schlachthöfe. Eine Welt, in der die Nahrungsmittelproduktion die Wälder nicht dezimiert, Flüsse und Ozeane nicht verschmutzt, den Klimawandel nicht verschärft und das Aussterben von Wildtierpopulationen verhindert.“
Eine pflanzliche Ernährung schützt nicht nur die Umwelt und verhindert Tierleid, sondern ist auch ein Gesundheitsbooster, besonders in den ersten Tagen des Jahres nach den Weihnachtsfeiertagen. Eine vegane Ernährung kann eine entgiftende Wirkung haben nach einer Zeit, in der fettige und schwere Speisen die Tische dominierten, unterstützt die Entzündungshemmung des Körpers, entgiftet Leber und Nieren und verbessert Cholesterin- und Triglyceridwerte im Blut.

Veganuary in Zahlen
Seit der Einführung hat die „Veganuary-Bewegung“ immer mehr Erfolg erzielt, Jahr für Jahr ein immer größeres Publikum erreicht und Unterstützung von prominenten Fürsprechern wie Billie Eilish, Paul McCartney und Joaquin Phoenix erhalten. Dies spiegelt sich auch im Alltag wider: In Restaurants sind vegane Optionen keine Ausnahme mehr, und Supermarktregale sind zunehmend gefüllt mit Produkten ohne tierische Inhaltsstoffe.
Laut den Daten der Non-Profit-Organisation Veganuary nahmen im Jahr 2025 228 Länder und Gebiete am „veganen Januar“ teil, mehr als 1.480 neue pflanzenbasierte Produkte wurden eingeführt; eine Umfrage von YouGov zeigte zudem, dass weltweit 25,8 Millionen Menschen (1,18 Millionen in Italien) im Januar 2025 die vegane Ernährung ausprobierten.
Nützliche Tipps für den Einstieg in eine pflanzenbasierte Ernährung
Eine vegane Ernährung kann anfangs schwierig oder sogar unmöglich erscheinen: Nicht nur Fleisch und Fisch sind verboten, sondern auch Derivate wie Honig, Milch, Käse und Eier – Zutaten, die in vielen alltäglichen Gerichten enthalten sind.
Und dabei sprechen wir noch nicht von allem, was nicht direkt mit der Ernährung zu tun hat, aber für jemanden, der den Veganismus als Lebensphilosophie leben möchte, beachtet werden sollte: Ein 100%iger Veganer sollte auch Leder, Kleidung aus Wolle und kosmetische Produkte, die an Tieren getestet wurden, vermeiden, um nur einige Beispiele zu nennen.
Einen veganen Lebensstil zu übernehmen, ist nicht einfach, das wissen wir, aber mit unseren Tipps gelingt es, ihn so natürlich und schmerzfrei wie möglich in das Leben zu integrieren.
- Schrittweise: Dies sollte euer Leitprinzip sein. Versucht nicht, eure Gewohnheiten von einem Tag auf den anderen radikal zu ändern, sonst ist ein Scheitern vorprogrammiert. Ersetzt nach und nach einige tierische Zutaten durch pflanzliche Äquivalente und setzt auf saisonales Obst und Gemüse.
- Planung: Oft fehlen zuhause die nötigen Zutaten für vegane Mahlzeiten. Deshalb ist es wichtig, die Mahlzeiten für einige Tage zu planen und die Zutaten rechtzeitig einzukaufen.
- Konstanz: Manche veganen Rezepte werden euch vielleicht nicht gefallen, aber lasst euch nicht entmutigen – die vegane Welt ist reich an Möglichkeiten und Alternativen für jeden Geschmack.
- Überprüft eure Vorratskammer: Vielleicht habt ihr schon viele Produkte, die vegan sind: Getreide, Tee, Kaffee, Pasta (ohne Ei), Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Marmelade – all das sind eure Verbündeten für unkomplizierte vegane Gerichte.
- Macht eure Lieblingsgerichte „grün“ und entdeckt neue Rezepte: Nach dem ersten Einstieg in vegane Ernährung könnt ihr mutiger werden und neue Zutaten ausprobieren – eine Chance, neue Geschmacksrichtungen zu entdecken! Im Cesarine-Rezeptbuch findet ihr eine große Auswahl an leckeren, einfach zuzubereitenden veganen Rezepten.
- Tretet veganen Communities bei: Es gibt viele Online-Gruppen von Menschen, die vegan leben. Treten Sie einer dieser Gruppen bei: ein unterhaltsamer Weg, Informationen und Rezepte auszutauschen und Unterstützung in schwierigen Momenten zu erhalten.
- Erlaubt euch kleine „Sünden“: Vor allem am Anfang, verurteilt euch nicht, wenn ihr etwas mit tierischen Zutaten esst. Genießt eure Mortadella oder Tagliatelle al Ragù ohne Schuldgefühle und macht weiter.


Die veganen Maritozzi von Cesarina Francesca
Napolitanerin im Herzen und römische Adoptierte, präsentiert unsere Cesarina Francesca aus Civitavecchia die vegane Neuinterpretation eines typischen Desserts: den Maritozzo. Francesca lernte den Maritozzo kennen, als sie nach Civitavecchia zog, und wollte allen ermöglichen, diesen Genuss zu probieren – daher die Version ohne tierische Produkte, aber ohne Abstriche bei Geschmack und Duft.
Lasst uns also Veganuary 2025 gemeinsam feiern mit diesen veganen Maritozzi, die euch die klassischen mit Ei, Milch, Butter und Sahne nicht vermissen lassen.

