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Trofie mit Genueser Pesto

Trofie mit Genueser Pesto

Basilikumpesto ist nach Tomatensauce einer der beliebtesten und meistgenutzten Pastasaucen weltweit. Wenn wir an Pesto denken, können wir uns kaum vorstellen, es nicht mit Trofie zu kombinieren – einer frischen Pasta, die wie das Pesto selbst ihre Wurzeln in Ligurien hat.

Unsere Cesarina Veronica aus Loano zeigt uns heute, wie man diese perfekte Kombination zubereitet, die Geschmack und Tradition vereint.

Eine interessante Anekdote, die nicht jeder kennt: Diese Sauce wurde bereits vor der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zubereitet und bestand damals nur aus Öl, einer Prise Salz, Knoblauch und einem wahren Triumph des Basilikums!

Der Begriff „Pesto“ stammt vom Verb „pestare“, also zerstoßen, in diesem Fall die Zutaten mit einem Mörser zu einer cremigen Masse verarbeiten. Die Originalversion des Genueser Pestos entsteht durch Verarbeitung im Marmor-Mörser mit Holzstößel – zwei Symbole der ligurischen Kochtradition.

In Ligurien ist Pesto nicht nur ein einfacher Belag, sondern ein kulturelles, identitätsstiftendes und traditionelles Element, mit familiären Varianten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, fast wie ein geheimes Familienrezept. Seine Bedeutung in der ligurischen Küche ist so groß, dass alle zwei Jahre die Weltmeisterschaft im Mörserpesto in Genua stattfindet.

Trofie sind zusammen mit Pesto die ikonischste Pastaform Liguriens, ihrer Heimat: einfache Pasta aus Mehl und Wasser (ohne Eier). Dank ihrer gedrehten Form, dünn an den Enden und dicker in der Mitte, verbinden sich Trofie perfekt mit Pesto. Ihre besondere Struktur ist darauf ausgelegt, die Sauce aufzunehmen und zu halten, sodass ein unglaublich geschmackvolles Pastagericht entsteht, ideal für jede Gelegenheit.

Trofie

Trofie mit Genueser Pesto

Die Essenz Liguriens: eine Verbindung von Tradition, Einfachheit und Geschmack

SchwierigkeitEinfach
Kochzeit10m
Portionen4
KostenNiedrig

Zutaten

  • Für die Pasta:
  • 350 g Mehl
  • Eine Prise Salz
  • Wasser nach Bedarf

  • Für das Pesto:
  • 60 g Blätter von Genueser Basilikum
  • 4 Esslöffel italienische Pinienkerne
  • 4 Knoblauchzehen aus Vessalico
  • 4 Prisen grobes Salz
  • 4 Esslöffel Parmesan
  • 4 Esslöffel Pecorino Sardo Fiore
  • 80 g ligurisches Olivenöl

Zubereitung

Für die Pasta:

  • Das gesiebte Mehl auf die Arbeitsfläche geben, eine Prise Salz hinzufügen und so viel Wasser zugeben, dass ein relativ fester Teig entsteht.
  • Den Teig etwa zehn Minuten kneten und anschließend 30 Minuten ruhen lassen.
  • Dann kleine Stücke von der Größe einer Kichererbse abtrennen und mit der Handfläche auf der Arbeitsfläche rollen, bis die typische, an den Enden dünne, gedrehte Form entsteht (der Name „Trofie“ stammt wohl vom genuesischen Dialekt strufuggia, „reiben“).


Für das Pesto:

  • Für das Genueser Pesto den traditionellen Mörser verwenden; alternativ kann ein Mixer genutzt werden, wobei Klingen und Behälter zuvor im Gefrierfach gekühlt werden sollten.
  • Die Basilikumblätter vorsichtig waschen und auf einem Tuch trocknen lassen.
  • Zuerst den Knoblauch mit dem groben Salz zu einer Paste zerstoßen; das Salz hilft, die leuchtend grüne Farbe des Basilikums zu bewahren.
  • Anschließend die Pinienkerne zerstoßen, Basilikum und dann die Käsesorten hinzufügen. Am Ende das Öl unterrühren.
  • Die fertige Sauce sollte relativ dick sein; beim Vermengen mit der Pasta etwas Kochwasser hinzufügen, um die Konsistenz zu justieren.
  • Optional kann das Gericht mit Kartoffelstücken und grünen Bohnen ergänzt werden, eine typische Zugabe vor allem bei Trenette.

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