Antonella
Cesarina seit 2025Spezialität: Frittierte Ricotta-Ravioli
Ich lebe in: Palermo
Gesprochene Sprachen: Italienisch, Englisch, Spanisch
Gut zu wissen
Spezialität: Frittierte Ricotta-Ravioli
Ich lebe in: Palermo
Gesprochene Sprachen: Italienisch, Englisch, Spanisch
Gut zu wissen
Ich wurde in der Toskana geboren, von einer spanischen Mutter und einem apulischen Vater. Meine „Gnagna“, die für mich mehr als eine Kinderfrau war, rührte das Kartoffelpüree – für den Hasen – als ich noch nicht an den Herd herankam. Mit ihr zog ich im Winter in Siena den Teig für die Sonntagsravioli aus. Die Grundlagen ihrer Küche dufteten immer nach Rosmarin, Salbei und Wacholderbeeren. Zu Weihnachten hingegen zog ich den Teig mit meiner Großmutter und Tante in Apulien. Gefüllte Focaccias mit Zwiebeln und frittierte Panzerotti, zur Freude all unserer Cousins. Mit Großvater und Vater gingen wir auf den Markt, um den Fisch auszuwählen. Die behaarten Miesmuscheln aßen wir roh. Im Sommer dann, in Sevilla, verbrachte ich die Tage am Schürzenband meiner Großmutter und Tante, um riesige Tortillas, Kichererbsensalate und Milchcroquettes für den Strand vorzubereiten. Dann kamen die Universitätsjahre in Bologna – Tigelle, Crescentine und Tortellini. Danach fast 20 Jahre in Rom – Gricia, Carbonara und Scottadito. Dann hat Palermo mein Herz gestohlen. Und seit zehn Jahren lebe ich hier. Hier, wo die Gerichte nach Spanien und Apulien duften. Der Kabeljau, die Tintenfische, die Sardinen, die Babbaluci, die „Pezzi Fritti“. Und noch die Oliven und Kapern, die Orangen und Zitronen. Safran und alle anderen Gewürze. So viele Gewürze! So viele Einflüsse, wie es Herrschaften gab. Wie meine Küche, die all diese zahlreichen Traditionen widerspiegelt.

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